UNGARN

Ungarn

Ein Wegweiser durch das moderne Ungarn

Ungarn ist Teil der Route
Für Bühnenbegeisterte
Mit viel Selbstironie bricht Volkstheater-Schauspieler Gábor Biedermann mit ungarischen Klischees.

Die österreichisch-ungarische Heimatkomödie „Ich denke oft an Piroschka“ aus dem Jahr 1955 spart nicht an Klischees. Wahrscheinlich ist sie gerade deshalb so gut dazu geeignet, um mit den traditionellen Bildern von Ungarn zu brechen: In einer szenischen Lesung aus der Komödie entlarvt der zweisprachig aufgewachsene Volkstheater-Schauspieler Gábor Biedermann überkommene Sichtweisen – und präsentiert zugleich eine Art Wegweiser durch das moderne Ungarn. Eine Prise Selbstironie – so viel sei versprochen – darf dabei nicht fehlen. Präsentiert werden unter anderem Minutennovellen des zeitgenössischen ungarischen Schriftstellers István Örkény. Passend dazu der Veranstaltungsort: Das „Loffice“, in dem sich nicht zuletzt zeitgenössische ungarische Kunst entdecken lässt.